Donnerstag, 7. Dezember 2017

Was Männer sagen – und was sie wirklich denken

Die Sache zwischen Männern und Frauen ist – das muss man leider sagen – kompliziert. Das liegt aber ehrlicher Weise weniger an den Männern und mehr an uns Frauen. Wir fordern zwar von den Kerlen, dass sie absolut ehrlich zu uns sein sollen. Aber sind Sie es dann tatsächlich, fallen wir aus allen Wolken. 

Männer wollen vor allem eines: keinen Beziehungsstress. Sie wollen ihre Ruhe haben. Schließlich haben sie schon genug Dinge, um die sie sich kümmern müssen. Da haben sie weder die Zeit noch die Nerven, sich auch noch mit der Frau zu streiten. Deshalb lügen sie uns an, damit wir uns gut fühlen und ihnen keine Szene machen. Hier ein paar Beispiele.

Was Männer sagen – und was sie wirklich denken


Sie sagt: Findest du mich eigentlich dick?
Er sagt: Nein, nein, wirklich nicht, Schatz, du bist überhaupt nicht dick.
Er denkt: Natürlich hat sie etwas zugenommen, das sieht doch jeder auf den ersten Blick. Aber wenn ich es ihr sage, wird sie tagelang unglücklich sein. 

Sie sagt: Sag mal, hörst du mir eigentlich zu?
Er sagt: Ja, sicher Schatz, natürlich höre ich dir zu. 
Er denkt: Natürlich nicht, das ist sowas von langweilig, was du da wieder erzählst. Außerdem quatschst du viel zu viel. So viel Text kann ich gar nicht aufnehmen und verarbeiten. Was soll das? Am besten, ich sage jetzt nur noch ab und zu sowas wie "aha", "so, so, interessant", "ah ja" und nicke. Dann denkt sie, ich würde tatsächlich zuhören. 

Sie sagt: Kommst du nach dem Sport nach Hause?
Er sagt: Natürlich, Schatz. Ich fahr' dann sofort nach Hause.
Er denkt: Quatsch, vorher gehe ich noch mit den Jungs ein Bierchen trinken. Ich bin doch nicht blöd, man muss das Leben schließlich genießen.

Sie sagt: Hör auf, auf dein Handy zu starren, wenn wir zusammen im Restaurant sitzen. Das ist unhöflich. Hallo?! Ich bin auch noch da.
Er sagt: Ja, natürlich, Schatz, tut mir leid, hab gerade eine Mail vom Chef bekommen, der will meine Meinung zu einem total wichtigen Projekt wissen.
Er denkt: Mann, was regt die sich schon wieder auf! Sie selbst schaut doch auch ständig auf ihr blödes Handy. Na, wenn das Essen kommt, ist sie abgelenkt, dann kann ich wieder nach den Bundesligaergebnissen schauen...

Na? Haben Sie sich wiedererkannt? ;-)





Sonntag, 3. Dezember 2017

Lilly im Hotel der Doms

Lilly im Hotel der Doms

Ich hätte nicht gedacht, dass mir das Schreiben einmal so viel Spaß machen würde. Aber das tut es. Nur bin ich bei "Geschichte der jO" ja sehr eingeschränkt darin. Es ist eigentlich kein schreiben, es ist eher ein Erinnern und Aufschreiben. Deshalb hatte ich große Lust darauf, mal ganz anders zu schreiben. "Lilly im Hotel der Doms" habe ich mir ausgedacht. Es ist eine "ficktionale" Geschichte :) Man merkt wohl schon beim Titelbild, dass diese Geschichte auf meiner Phantasie basiert... So sehen devote Frauenträume aus... Mir hat es viel Freude gemacht (und Lust bereitet), mir die Geschichte von Lilly auszudenken. Und darum geht's:

Lilly im Hotel der Doms


Im streng geheimen "Hotel der Doms" ist alles erlaubt – außer wahre Liebe. Hier vergnügen sich die Spitzen der Gesellschaft mit schönen, jungen Frauen. Die Redaktion der Berliner Allgemeinen Zeitung bekommt Wind von der Sache und setzt die hübsche, freche Reporterin Lilly darauf an. Es ist ihre große Chance, sich zu beweisen, denn die Redaktion soll verkleinert werden. 

Es gelingt ihr, sich als neue Lustsklavin ins Hotel der Doms einzuschleusen. Doch hier kommt Lilly die Liebe in die Quere: Mark, der charismatische Hoteldirektor, hat es ihr sofort angetan. Lilly muss sich entscheiden: Soll sie Mark verraten, um ihren Job zu retten? Abgeschlossene Geschichte mit hemmungsloser, gefühlvoller Erotik und Happy End.

Wer ist Lilly?

Lassen wir sie einfach selbst zu Wort kommen:
<<Hi, ich bin Lilly Fredrickson, Reporterin bei der Boulevardzeitung BAZ, der Berliner Allgemeinen Zeitung. Ich bin immer auf der Jagt nach der nächsten Schlagzeile, Skandalen und natürlich auch nach Mr Right. Ich bin 24 Jahre, blond, aber nicht blöd und – nun ja – nicht ganz unattraktiv. Ich jobbe nebenbei als Fotomodel. Für sein Aussehen kann man ja nichts und ich hatte eben Glück. 

Vielleicht hast du dich schon ein bisschen über meinen Nachnamen "Fredrickson" gewundert. Der Name kommt aus Schweden. Meine Eltern sind nämlich aus Schweden nach Deutschland eingewandert. Leider ist mein Schwedisch nicht wirklich gut, aber zum Essen bestellen reicht es super. 

Mein Job bei der BAZ macht mir viel Spaß. Zu meinem Glück fehlt mir eigentlich nur noch ein fester Freund. Wie gern würde ich meine umfangreiche Vibratorsammlung gegen einen richtig tollen Kerl eintauschen! Bis jetzt habe ich zwar noch nicht den Richtigen kennengelernt, ich glaube aber fest daran, dass er mir schon bald bei meinen Abenteuern als Reporterin über den Weg laufen wird.>>

Nun wünsche ich viel Vergnügen mit "Lilly im Hotel der Doms".

Hier geht's zur kostenlosen Leseprobe auf amazon.



Donnerstag, 16. November 2017

Geschichte der jO 8 ist da!


Neu: Geschichte der jO, Teil 8
Schöne Neuigkeiten: Der 8. Teil meiner Geschichte ist erschienen. Und darum geht's. Hier die Inhaltsbeschreibung von amazon.

Geschichte der jO, Teil 8


"Herr Trajan sucht eine Begleitung für die Nacht der O. jO wird von ihm zu einem Casting der besonderen Art vorgeladen: In einer Session muss sie unter Beweis stellen, wozu sie als O fähig ist. Dabei kommt es jedoch zu einem Zwischenfall, der dem Abend eine unerwünschte Wendung gibt. Fest entschlossen, das Leben im Rotlicht hinter sich zu lassen, bewirbt sich jO bei Berliner Unternehmen um einen Bürojob. Doch auch dieser Weg ist alles andere als einfach, da sie die Lücke in ihrem Lebenslauf erklären muss. Mit ihrem Buch geht es gut voran und sie weiht ihre Weggefährten in ihre Buchpläne ein. Lady Inka ist besorgt, jO könnte sie in ihrem Buch als Femdom outen und schlägt jO eine letzte, finale, ultimative Abschiedssession vor, an der auch Lady Svenja teilnehmen würde. jO kann nicht widerstehen und setzt sich mit ihrer Zusage einer Gefahr aus, die alle ihre Bemühungen zunichte machen könnte."

Hier geht es zu einer kostenlosen Leseprobe.
Ich freue mich über Reaktionen :)

Liebe Grüße,
jO

Montag, 30. Oktober 2017

Die Gefahren von #metoo

Immer mehr Frauen melden sich zu Wort und enthüllen, von Männern sexuell bedrängt, belästigt oder gar vergewaltigt worden zu sein. Teilweise liegen die Taten schon Jahre zurück. Den Stein des Anstoßes hatten Vergewaltigungsvorwürfe gegen den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein geliefert. 


Was ist Sexismus und was nicht?


Ich finde, es ist absolut gut und berechtigt, dass Frauen nicht länger schweigen und endlich den Mund aufmachen. Es ist unerheblich, ob der Vorfall einen Tag, ein Jahr oder 10 Jahre her ist. Lieber spät aufschreien als gar nicht. Trotzdem möchte ich davor warnen, jedes Kompliment als sexuelle Belästigung anzusehen. 

So hatte sich zum Beispiel die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli schockiert gezeigt, als ein Ex-Botschafter ihr ein Kompliment gemacht hatte. Er hatte zu ihr gesagt: "Ich habe keine so junge Frau erwartet. Und dann sind Sie auch so schön." Die SPD-Politikerin reagierte entsetzt und postete auf Facebook Sexismusvorwürfe. Sicher, das kann man sexistisch nennen. Man kann aber auch sagen: Es ist ein Kompliment. 


Ist jedes Kompliment Sexismus?


Ich denke, wir sollten gut aufpassen, was wir jetzt als Sexismus brandmarken und was nicht. Denn wenn wir in die Richtung gehen, die Chebli als sexistisch betrachtet, dann relativiert das die wirklich krassen Belästigungen. Und es sagt den Männern: Lieber gar kein Kompliment machen als eines, das falsch verstanden wird und am Ende vor Gericht endet. Soweit darf es nicht kommen. Ich denke, dass die SPD mit solchen Politikerinnen bald unter die 10 Prozentmarke rutschen wird. Wundern sollte sie sich darüber nicht.


Unter Schock: der Post von Sawsan Chebli auf Facebook

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Nach Prostitutionsgesetz weniger Huren gemeldet

Anfang Juli war es soweit: Das Prostitutionsgesetz kommt, mein Escortservice geht. Jetzt sind erste Zahlen zu lesen – zumindest von Berlin – die Befürchtungen bestätigen, wonach durch das Prostitutionsgesetz Frauen in die Illegalität getrieben werden. Wie die BZ berichtet, liegen nun Zahlen der Berliner Senatsverwaltung vor: 2012 waren beim Finanzamt 855 selbstständige Huren gemeldet. 2014 waren es 812 Damen, 2016 jedoch nur noch 655 Prostituierte. Es könnte also durchaus sein, dass manche Damen nun illegal als Hure arbeiten. Oder aber – das kann auch sein – sie haben sich wie ich ganz aus dem Gewerbe zurückgezogen.

Keine Zahlen für Bordell-Gewerbeanmeldungen

Die BZ titelt zudem: "Rot-Rot-Grün ohne Durchblick. Von Rotlicht hat der Berliner Senat keine Ahnung". Denn, so heißt es weiter, auf die Anfrage des FDP-Innenexperten Luthe, der wissen wollte, wie viel Gewerbeanmeldungen für Bordelle es in den vergangenen Jahren in Berlin gegeben habe, konnte der Senat nur mit den Schultern zucken. 
Zitat BZ: <<„Eine Erhebung der Anzahl der gewerberechtlich angemeldeten Prostitutionsbetriebe ist nicht möglich“, heißt es in einer Antwort. Jeder Puff-Besitzer habe seinem Bordell einen eigenen gewerberechtlichen Begriff geben können. Einheitlich erfasst wurde nichts.">>

Na toll, willkommen in Berlin :-)

Mittwoch, 23. August 2017

Amsterdamer Rotlichtviertel zieht um nach Rheinbach

300 Meter daneben
Selbst Google ist nicht perfekt, denn irgendwo schleicht sich manchmal eben doch mal ein Fehler ein. Dieser Fehler hier ist ziemlich unterhaltsam. Zumindest für alle, die nur darüber lesen und nicht selbst auf google maps nach dem Amsterdamer Rotlichtbezirk De Wallen gesucht haben. Durch eine falsch gesetzte Ortsmarke landeten die Suchenden nämlich 300 Kilometer von Amsterdam entfernt in einem Industrieviertel von Rheinbach, das liegt bei Bonn. 

Deutsche Kleinstadt statt Amsterdamer Rotlicht

Auch Fotos und Bewertungen, die google-Nutzer bei den Bars und Bordellen vergeben hatten, wurden dem unschuldigen Rheinbach zugeordnet. Google hat das Problem inzwischen behoben. Woran es lag, konnte google nicht feststellen. Na, wenn da mal nicht ein google-Mitarbeiter bei der Arbeit ins Träumen gekommen ist...

Google stellt dazu fest: 
"Unser Anspruch ist es, dass Google Maps die genauesten, aktuellsten und relevantesten Informationen liefert. Falls Nutzer Fehler in Google-Maps-Karten bemerken, können sie mithilfe der Funktion 'Problem melden' direkt mit uns in Kontakt treten und uns über mögliche Änderungen und Aktualisierungen, die vorgenommen werden müssen, in Kenntnis setzen."

Immerhin: Eines ist im von google markierten Gebäude in Rheinbach doch zu finden: der "FKK Finest Saunaclub".